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DIE AUSBILDUNG ZUR SECURITY FACHKRAFT

W a f f e n h i s t o r i e

Allgemeines :

Waffen waren und sind für Menschen von großer existenzieller Bedeutung

Hieraus erklärt sich, das besondere Verhältnis des Menschen zur Waffe

Die Entwicklung des Menschen wurde stets von der Fortentwicklung der von ihm benutzten Waffen begleitet.

Allgemeine Waffenbegriffe:

früher :Waffe = Kampfgerät

heute Schutzwaffen =  Geräte, die zum Angriff, zur Verteidigung, zum Sport, Spiel, oder zur Jagd bestimmt sind.

dann gibt es den Bereich für die Bewachung wo eine Sportwaffensachkunde nicht ausreicht.

Warum Waffensachkundeprüfung ?

Um als Waffenträger arbeiten zu können benötigen sie eine Waffensachkundeprüfung.

Das Waffengesetz verlangt für Waffenrechtliche Genehmigungen den Nachweis der Sachkunde

 

Die bestandene gewerbliche Waffensachkundeprüfung ist die Voraussetzung für das dienstliche Führen einer Schusswaffe im Rahmen des Geld-und Werttransports, Kernkraftwerken oder der Bewachung militärischer Liegenschaften ist die erfolgreiche Absolvierung der gewerblichen Waffensachkundeprüfung zwingend notwendig. Für Bewachungsunternehmer sind die Voraussetzungen und Verpflichtungen im §28 WaffG niedergelegt worden. Wegen der besonderen beruflichen Bedeutung wird hier der vollständige Gesetzestext abgedruckt.

 

(1) Ein Bedürfnis zum Erwerb, Besitz und Führen von Schusswaffen wird bei einem Bewachungsunternehmer (§ 34a der Gewerbeordnung) anerkannt, wenn er glaubhaft macht, dass Bewachungsaufträge wahrgenommen werden oder werden sollen, die aus Gründen der Sicherung einer gefährdeten Person im Sinne des § 19 oder eines gefährdeten Objektes Schusswaffen erfordern. Satz 1 gilt entsprechend für Wachdienste als Teil wirtschaftlicher Unternehmungen. Ein nach den Sätzen 1 und 2 glaubhaft gemachtes Bedürfnis umfasst auch den Erwerb und Besitz der für die dort genannten Schusswaffen bestimmten Munition.

 

 

(2) Die Schusswaffe darf nur bei der tatsächlichen Durchführung eines konkreten Auftrages nach Absatz 1 geführt werden. Der Unternehmer hat dies auch bei seinem Bewachungspersonal in geeigneter Weise sicherzustellen.

 

(3) Wachpersonen, die auf Grund eines Arbeitsverhältnisses Schusswaffen des Erlaubnisinhabers nach dessen Weisung besitzen oder führen sollen, sind der zuständigen Behörde zur Prüfung zu benennen; der Unternehmer soll die betreffende Wachperson in geeigneter Weise vorher über die Benennung unter Hinweis auf die Erforderlichkeit der Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Behörde unterrichten. Die Überlassung von Schusswaffen oder Munition darf erst erfolgen, wenn die zuständige Behörde zugestimmt hat. Die Zustimmung ist zu versagen, wenn die Wachperson nicht die Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erfüllt oder die Haftpflichtversicherung des Bewachungsunternehmers das Risiko des Umgangs mit Schusswaffen durch die Wachpersonen nicht umfasst.

 

(4) In einen Waffenschein nach § 10 Abs. 4 kann auch der Zusatz aufgenommen werden, dass die in Absatz 3 bezeichneten Personen die ihnen überlassenen Waffen nach Weisung des Erlaubnisinhabers führen dürfen.

 

Zusammenfassend hier ein Überblick der 4 Tages Schulung

Rechtl. Standort des WaffG, Zuständigkeiten

wichtige Rechtsvorschriften des Waffenrechts

     A.  waffenrechtliche Begriffe:

     B. Waffentechnische Begriffe:

 

 

Öffentliches Recht

Rechtliche Einordnung des Waffenrechts

Notwehr, Notstand

Verbotene Waffen und Gegenstände

Beschussgesetz

praktischer Umgang mit Waffen anhand von Lehrmitteln:

Schnittmodelle und Pufferpatronen

 

Simultan: Waffe aufnehmen, Sicherheitsüberprüfung

 

schriftlicher Test

Prüfungsschießen auf dem Schießstand mit Revolver und Pistole

 

 

Besonders zu beachten und zu bewerten:

die DGUV Vorschrift 23 schreibt nach § 18 Ausrüstung mit Schusswaffen vor

 

(1) Der Unternehmer hat unter Beachtung der waffenrechtlichen Bestimmungen sicherzustellen, dass eine Ausrüstung des Wach- und Sicherungspersonals mit Schusswaffen nur dann erfolgt, wenn er dies ausdrücklich anordnet. Es dürfen nur Versicherte mit Schusswaffen ausgerüstet werden, die nach dem Waffenrecht zuverlässig, geeignet und sachkundig sowie an den Waffen ausgebildet sind.

 

(2) Außerdem schreibt die DGUV Vorschrift 23 vor das  der Unternehmer sicherzustellen hat, dass Versicherte, die Träger von Schusswaffen nach Absatz 1 sind, regelmäßig an Schießübungen teilnehmen und ihre Schießfertigkeit sowie Sachkunde nach dem Waffenrecht ihm oder einem Sachkundigen nachweisen.

 

(3) Schießübungen nach Absatz 2 müssen laut der DGUV Vorschrift 23 unter der Aufsicht eines nach Waffenrecht Verantwortlichen auf Schießstandanlagen durchgeführt werden, die den behördlich festgelegten sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen.

 

4) Der Unternehmer hat laut der DGUV Vorschrift 23  sicherzustellen, dass über die Schießübungen, die Schießfertigkeit und den Sachkundestand Aufzeichnungen geführt werden.

 

 

5) Der Unternehmer hat laut der DGUV Vorschrift 23  sicherzustellen, dass der Entzug von Schusswaffen nach Absatz 1 unverzüglich erfolgt, wenn die Voraussetzungen der Absätze 1 und 2 bei den Versicherten nicht mehr gegeben sind

  • § 20 der DGUV Vorschrift 23
  • § 20 Führen von Schusswaffen und Mitführen von Munition
  • Schusswaffen müssen in geeigneten Trageeinrichtungen geführt werden. Das Abgleiten oder Herausfallen der Waffe muss durch eine Sicherung verhindert sein.
  • Munition darf nicht lose mitgeführt werden.

 

Grundregeln im Umgang mit Waffen

Vor jedem Umgang mit Waffen hat sich der Betreffende vom Ladezustand der Waffe zu überzeugen, dies bedeutet:

 

 

Entnahme aus dem Waffenschrank – Sicherheitsüberprüfung, Verschluss offen, Magazin entnommen, Trommel leer,

 

Transport zum Schützenstand – Verschluss offen, entladen, Mündung nach oben richten,

 

Ablegen am Schützenstand nicht bevor der Verschluss offen und die Waffe entladen ist,

 

Nach jedem Schießen, noch bevor der Stand verlassen wird Sicherheitsüberprüfung, Verschluss offen lassen, Magazin entnommen, Patronenlager frei.

2. Eine Schusswaffe darf niemals, auch wenn sie ungeladen ist, auf einen Menschen gerichtet werden (außer im Falle der  Notwehr),

 

3. Jede Schusswaffe ist solange als geladen zu betrachten und zu behandeln, bis man sich selbst vom Gegenteil überzeugt hat.

4. Bei allen Bedienungsgriffen ist die Kurzwaffe möglichst am ausgestreckten Arm nach vorn abwärts zu halten,  sodass  die Mündung etwa einen Meter vor dem die Kurzwaffe Haltenden  auf den Boden zeigt.

 

5. Kurzwaffen sind unmittelbar vor dem Inanschlagnehmen oder im Anschlag zur entsichern und zu spannen

 

 

Aufbewahrung von Waffen und Munition

Die von Schusswaffen ausgehende Gefahr kann nicht hoch genug eingestuft werden

das WaffG verpflichtet den Besitzer zum Schutz vor Diebstahl

Verstöße können den Entzug der WBK zur Folge haben

schwer Verstöße können strafrechtliche Folgen haben

Verhaltensweisen

Schusswaffen und Munition dürfen grundsätzlich nicht unbeauf-sichtigt und ungeschützt sein

 

 

Denken sie daran:

  • Waffen und Munition getrennt aufbewahren,
  • keine Zugriffsmöglichkeit für Unberechtigte(Fam.),
  • keine Information über die Lagerung an Fremde,
  • auch für eine einzelne Waffe gilt die Sorgfaltspflicht
  • Aufbewahrungskontrolle § 37 Abs. 3-4 WaffG
  • Nachweis der Aufbewahrung
  • auf Verlangen der Waffenbehörde

 

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